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Tierquaelerei fuer HandysAerzte gegen Tierversuche fordern Stop von Handy-TierversuchenAerzte gegen Tierversuche e.V Presseerklaerung vom 8. August 2005 Im Auftrag des Bundesamtes fuer Strahlenforschung wurden an der Internationalen Universitaet Bremen gentechnisch veraenderte Maeuse zehn Monate lang einer dauernden Handy-Strahlung ausgesetzt. Die Tiere starben qualvoll aufgrund der gentechnischen Manipulation, nicht aber an den Strahlen. Die Vereinigung Aerzte gegen Tierversuche kritisiert die Experimente als "grausam und wissenschaftlich unhaltbar". Bei dem vom Bundesamtes fuer Strahlenforschung, Salzgitter, vergebenen Forschungsauftrag sollten die Auswirkungen von hochfrequenten Strahlen, wie sie beim Mobilfunk vorkommen, getestet werden.* Insgesamt 320 Maeuse, bei denen eine gentechnische Veraenderung Krebs hervorruft, wurden entweder einer dauerhaften Strahlung unterzogen oder nicht bestrahlt. Alle Tiere bekamen unabhaengig von der Strahlenmenge Krebs und wurden getoetet. "Selbstverstaendlich ist es wichtig, die moeglichen Gefahren der Mobilfunktechnologie eingehend zu untersuchen", sagt Dr. med. vet. Corina Gericke von Aerzte gegen Tierversuche, "jedoch sind Tierversuche hierfuer vollkommen ungeeignet. So koennen Maeuse keine Auskunft darueber geben, ob sie Kopfschmerzen, Uebelkeit oder Schlafprobleme haben." Bevoelkerungsstudien wuerden hingegen sinnvolle Erkenntnisse liefern. Ausserdem stelle sich die Frage, wie realitaetsnah solche Versuche sind. "Wie viele der weltweit 1,6 Milliarden Handynutzer werden wohl fast ihr ganzes Leben lang Tag und nacht mit einem ans Ohr geschnallten Handy herumlaufen?" fragt sich Gericke, "Und bei wie vielen von ihnen ist durch eine Manipulation des Erbgutes eine Krebserkrankung vorprogrammiert?" Die Aerztevereinigung will verhindern, dass weitere Tiere fuer Handystrahlenforschung leiden und sterben muessen und fordert das Bundesamt fuer Strahlenforschung auf, eine im Rahmen des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogrammes noch ausstehende Studie zur Frage, ob Kinder und Jugendliche auf hochfrequente elektromagnetische Felder empfindlicher reagieren als Erwachsene nicht anhand von Tierversuchen durchzufuehren. Nur Bevoelkerungsstudien koennen Aufschluss ueber die potentielle Gefaehrlichkeit des Mobilfunks geben. Aerzte gegen Tierversuche betreiben zusammen mit dem Bundesverband Menschen fuer Tierrechte eine Datenbank im Internet (www.datenbank-tierversuche.de), in der mehr als 3.000 Tierversuche dokumentiert sind, die in den letzten Jahren in Deutschland durchgefuehrt wurden. Die Datenbank macht die Praxis der Tierversuche, die normalerweise hinter verschlossenen Tueren stattfinden, auch fuer Laien zugaenglich. Der genannte Tierversuch zur Handystrahlenforschung ist hier ebenfalls dokumentiert. * BMC Cancer 2004: 4(1), 77 Weiterfuehrende Informationen: www.datenbank-tierversuche.de ----------------------------- Kontakt: Dr. med. vet. Corina Gericke, Tel: 0531-54216 gericke@aerzte-gegen-tierversuche.de Astrid Reinke, Tel: 05241-238467 presse@aerzte-gegen-tierversuche.de Aerzte gegen Tierversuche ist eine Vereinigung von mehreren Hundert Medizinern und Wissenschaftlern, die den Tierversuch aus ethischen und medizinischen Gruenden ablehnen. Aerzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103 80339 Muenchen Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127, info@aerzte-gegen-tierversuche.de
Date: 2005-08-08
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