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Chemieriese Bayer soll Greenpeace-Website gesperrt haben'Nachhilfe in Demokratie'01. Nov. 2006 Die Umweltschutzorganisation Greenpeace wirft dem Agrar- und Pharmakonzern Bayer vor, "ohne rechtliche Befugnis" die Greenpeace-Website www.einkaufsnetz.org habe sperren lassen. Nach Darstellung von Greenpeace ließ der Agrar-Konzern über den Internet-Provider, auf dessen Computern das Internet-Angebot betrieben wird, die Website am Abend des 30. Oktober sperren. Bayer habe die Sperrung unter Verweis auf das Verschicken von Spam-Mails erwirkt. Der Provider, ein kleiner mittelständischer Betrieb, wurde laut Greenpeace so unter Druck gesetzt, dass die Seite abgeschaltet wurde. Greenpeace wurde eigenen Angaben zufolge "von keiner Seite über diesen Vorgang informiert". Hintergrund der Sperrung war offenbar, dass hunderte Marktaktivisten tagsüber Protestmails über die Website von Greenpeace verschickt hatten. Bayer wurde mit den Mails aufgefordert, aus dem Geschäft mit Gen-Reis auszusteigen....
Link: Kontroverse Debatte im Agrarausschuss über den Umgang mit Gentech-Pflanzen Link: Mehrere Tausend Luftballons haben im Berliner Regierungsviertel den 60 Meter breiten Schriftzug 'Genfood - Nein Danke' gebildet. Link: Protest gegen mögliche Import-Genehmigung der EU für Gen-Reis von BAYER Link: Zweifel an der friedlichen Koexistenz von genmanipulierten und anderen Pflanzen Date: 2006-11-03
Weitere Artikel zu diesem Thema bei EVANA: EU will alle Reis-Importe aus USA kontrollieren (de) |
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