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Debatte über die Zukunft Europas: Kommission befragt Bürger in einer Online-KonsultationEuropäische KommissionPressemitteilung Brüssel, den 17. August 2012 Nach den heute veröffentlichten neuesten Zahlen der Kommission haben bislang über 5 500 EU-Bürger an einer der größten webbasierten Konsultationen in der Historie der EU über die Rechte der Unionsbürger und die Zukunft Europas teilgenommen. Die Europäische Kommission hatte am Europatag, dem 9. Mai, die Bürger in der gesamten Europäischen Union dazu aufgerufen, die politische Agenda für die kommenden Jahre und die Zukunft Europas mitzugestalten (IP/12/461). Bis zum 9. September können sich alle Europäer zu Fragen wie „Wie sollte sich die Europäische Union in naher Zukunft entwickeln?” und „In welcher Europäischen Union würden Sie im Jahr 2020 gerne leben?” äußern. Vor dem Hintergrund der großen Herausforderungen, denen Europa nicht zuletzt infolge der Finanz- und Staatsschuldenkrise gegenüber steht, wird die politische Debatte zunehmend zu einer Debatte über die nahe und die langfristige Zukunft Europas. Auf der letzten Tagung des Europäischen Rates im Juni erörterten die Staats- und Regierungschefs die Notwendigkeit, die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) weiterzuentwickeln. Eine weitere Integration in den Bereichen Wirtschaft und Fiskalpolitik muss jedoch in den Augen der europäischen Bürger gerechtfertigt sein. Deshalb ist im Bericht der „vier Präsidenten” (dem Präsidenten des Europäischen Rates, dem Präsidenten der Europäischen Kommission, dem Vorsitzenden der Eurogruppe und dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank) vom 26. Juni insbesondere Folgendes festgehalten: „Generell ist für eine engere WWU-Integration eine stabilere demokratische Basis und eine breite Unterstützung durch die Bürger erforderlich. Deshalb ist es von grundlegender Bedeutung, dass bereits der Prozess zur Umsetzung dieser Vision auf einer breit angelegten Konsultation und Mitwirkung beruht. Integration und Legitimität müssen parallel vorangetrieben werden.” Auf Vorschlag der Kommission soll 2013 das Europäische Jahr der Bürgerinnen und Bürger (IP/11/959) werden. Die Europäische Kommission möchte diese Gelegenheit nutzen, um die Bürger bei der Gestaltung der Union von morgen stärker einzubeziehen und mehr über ihre Vorstellungen von der Zukunft Europas zu erfahren...
Date: 2012-08-20
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