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Geflügelfleischbeschau: EFSA bewertet Risiken für die öffentliche GesundheitPressemitteilung29 Juni 2012 Das heute veröffentlichte wissenschaftliche Gutachten der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) weist darauf hin, dass die traditionelle Geflügelfleischbeschau möglicherweise nicht genügt, um den wichtigsten biologischen Gefahren für die öffentliche Gesundheit – Campylobacter-Bakterien, Salmonellen und ESBL/AmpC-tragende Bakterien[1] – in vollem Umfang zu begegnen. Das EFSA-Gutachten, das eine wissenschaftliche Grundlage für die Modernisierung der Geflügelfleischbeschau schafft, hält risikobasierte Maßnahmen in Verbindung mit der verbesserten gemeinsamen Nutzung von Informationen durch landwirtschaftliche Betriebe und Schlachthäuser (sogenannte Informationen zur Lebensmittelkette) für wirksamer. Solche Informationen könnten auch eine wichtige Rolle bei der Identifizierung von Problemen hinsichtlich der Tiergesundheit und des Tierschutzes spielen. Die Behörde kommt ferner zu dem Schluss, dass in Geflügelfleisch nachgewiesene chemische Stoffe wahrscheinlich keine unmittelbare oder akute Gesundheitsbedrohung für Verbraucher darstellen. Neben der Ermittlung und Einstufung der Hauptrisiken des bestehenden Systems der Geflügelfleischbeschau für die öffentliche Gesundheit wurde die EFSA ersucht, die Stärken und Schwächen der derzeitigen Fleischbeschauverfahren zu bewerten, Methoden zu empfehlen, die den durch die derzeitige Fleischbeschau nicht berücksichtigten Gefahren Rechnung tragen, und Anpassungen von Verfahren und/oder der Häufigkeit der Fleischbeschau entsprechend der Gefahrenrangliste und harmonisierter epidemiologischer Indikatoren zu empfehlen. Biologische Gefahren...
Date: 2012-07-03
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